Sowjetunion
Sowjetunion -WWF, Eisbären - 4 Briefmarken-Kleinbogen-Blocks, Katalog-Nr. 5694-97, postfrisch
Sowjetunion -WWF, Eisbären - 4 Briefmarken-Kleinbogen-Blocks, Katalog-Nr. 5694-97, postfrisch
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Diese vier Briefmarken-Kleinbogen-Blocks zum Thema „Eisbären“ erschienen am 25. März 1987. Die Briefmarken-Kleinbogen enthalten je acht bildgleiche Briefmarken zu jeweils 5 Kopeken, 10 Kopeken, 20 Kopeken und 35 Kopeken. Auflage: 15.000 Exemplare, Katalog-Nr. 5694-97, postfrisch.
5 Kopeken-Briefmarke: Eisbär sowie ein Vertreter dieser Gattung im Wasser.
Der Eisbär kann ausgezeichnet schwimmen, hat einen langen Hals, mächtige abfallenden Schultern, halblange Schwimmhäute an den Vorderpfoten und ein dichtes, öliges Fell, welches Meerwasser abstößt und ihn vor Kälte schützt. Beim Schwimmen kann der Bär sich mit seinen Vorderpfoten, deren Zehen auf halber Länge mit Schwimmhäuten versehen sind, in 33 Sekunden 9 m weit fortbewegen. Die Sohlen der vier Pfoten sind mit Fell bedeckt, um Wärmeverluste zu vermeiden und zu verhindern, daß das Tier auf glatten Eisschollen ausgleitet.
10 Kopeken-Briefmarke: Bärenmutter mit ihren beiden Jungen.
Wenn die Märzsonne den Schnee in der Arktis zu schmelzen beginnt, tauchen die Jungen mit den Bärenmuttern aus den Schneehöhlen auf, die sie seit Dezember beherbergt haben. Nun bekommen sie ihren ersten Eindruck von der kalten, weißen Welt, die ihre Heimat ist. Die Jungen sind von der nahrhaften Milch der Mutter fett geworden, während sie selbst in der Höhle oft bis zu einem Viertel ihres normalen Gewichts von etwa 325 kg verloren hat.
20 Kopeken-Briefmarke: Kopf einer Bärenmutter, sowie im Hintergrund ihre beiden Jungen.
Im zweiten Winter bezieht die Bärenmutter mit ihren Jungen erneut ein Lager; die Eisbärenkinder haben dann ungefähr die Größe eines Schäferhundes erlangt. Nach Beendigung dieser Winterruhe könnten sie sich im Notfall schon allein durchschlagen, bedürfen aber zu ihrer normalen Entwicklung weiterhin der Führung durch die Mutter. Sie nehmen jetzt aktiv an den Jagden der Altbärin teil, folgen ihr, wenn sie eine Beute anschleicht – das eine Junge hinter dem anderen – und machen ihr alle Bewegungen nach. Gegen Ende des zweiten Lebensjahres der Jungen löst sich die Familie auf;
35 Kopeken-Briefmarke: Eisbärenpärchen.
Während des kurzen arktischen Sommers treffen sich Bär und Bärin, paaren sich und gehen wieder auseinander. Im abnehmenden Licht des Oktobers sucht das Weibchen eine Höhle, in der es gebären und die Winterstürme verschlafen kann. Mitten im Winter werden meist zwei Junge geboren; zwischen den langen Schlafperioden drückt die riesige Bärenmutter die winzigen, blinden Kleinen an die Brust, um sie zu wärmen und zu säugen.
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